Unheimlich
Samstag, März 6th, 2010Samstagabend, 23:40 Uhr
In drei Kreisen ist exakt ein RTW unterwegs…
Ich habe Angst…
Samstagabend, 23:40 Uhr
In drei Kreisen ist exakt ein RTW unterwegs…
Ich habe Angst…
Ich “überlege” mir gerne Notrufdialoge, könnte bereits zwei Mal in Telefonaten so stattgefunden haben, meine letzten Textvariationen…
Variante 1:
A: Mir tut alles weh, ich bin krank, schicken sie mir einen Krankenwagen!
I: Nein. Sie dürfen aber gerne den kassenärztlichen Notdienst anrufen und wie ein Mann zuhause leiden.
Variante 2:
A: Ich habe Schnupfen, Kopfschmerzen und habe auch schon gekotzt.
I: Ja, und…?
A: Ich habe die Grippe. Ich muß ins Krankenhaus.
I: Machen Sie sich nicht lächerlich… Wegen sowas geht man nicht ins Krankenhaus. Schon beim ärztlichen Notdienst angerufen?
Ha, der RTW hat mich verstanden, als ich von einer “monetär subventionierten Begegnungsstätte” sprach… :)
Nach langer Zeit mal wieder ein kurzer Zwischenruf:
Beklopptsein scheint sich so langsam zu einem Rund-um-die-Uhr-Geschäft zu mausern.
In Anlehnung an den Businessplan “Alkoholkrank und kackfrech” kann es da nur ein Riesenerfolg werden…
Vorhin noch mit Chef im Mitarbeitergespräch drüber gesprochen, dass sich die Prioritäten verlagert haben, wenn auch nur geringfügig. Aber immerhin spürbar für meinen Blog.
Nun, wie wir alle wissen ist Winter und hier schneit es wieder herrlich :)
Zum einen habe ich vorhin 15min auf der Autobahnauffahrt Itzehoe-Süd als “Ersthelfer” verbracht, weil ein Auto komplett auf dem Abhang zur BAB stand.
Vorurteile zur Geradeauspolizei wurden bestätigt, auf Mailanfrage mehr, dürfte aber nur für Ortskundige interessant/witzig sein.
Zum anderen war ich kurz bei meiner Mutter und habe mit meiner kleinen Schwester (15j.) Zielwerfen mit Schneebällen gespielt. Objekte am Haus wurden uns untersagt, da musste halt mein PKW herhalten.
Ziel: Tankdeckel aus 15m Entfernung.
Gewonnen: Ich.
Eben noch nichtsahnend nach einem Dienstabend am ausmalen, wie man am entspanntesten seinen freien Tag am Donnerstag rumbekommt und im nächsten Augenblick klingelt das Telefon.
Tja, seit 22:45 Uhr sitze ich nun hier auf der Arbeit, während der Kollege nun krank zuhause weilt.
Gute Besserung und grüß meine Freizeit ;)
Gestern in den Finger geschnitten, im Anschluß genäht.
Nun um kurz nach 01:00 Uhr fällt einem, natürlich dekorativ untermalt durch einen angemessenen Blutalkoholspiegel, auf, daß die Wunde merkwürdig aussieht.
Man habe sogar Angst, daß es einblutet.
Eigentlich möchte man einen Arzt, zur Not würde es auch ein Rettungswagen tun…
Ich fordere seit langem einen bewaffneten mobilen Eingreiftrupp.
Während ich gestern mit den beiden Kollegen durch den Kreis Steinburg lustwandelte, sprach ich gelassen davon, dass es mehrere Zufahrten zu den Gruben in Lägerdorf/Rethwisch bei Holcim bzw. Dammann geben würde.
Wir fuhren alle ab und ich beruhigte sie damit, dass die Notrufteilnehmer die genaue und richtige Zufahrt nennen würden.
Schöner Gedanke.
Klappt auch immer.
Fast.
Warum mußte ich eigentlich schon heute eines besseren belehrt werden…?
Im Beisein einer der beiden Kollegen?
Arbeit kann ja auch mal Spaß machen ;)
Gerade wenn man nicht von ständigen Notrufen genervt wird und auch kein Rettungsmittel mit einem sprechen möchte.
Einfach mal mit einem Dienstwagen durch den schönen Kreis Steinburg reisen und zwei Kollegen ein Basiswissen an Ortskunde vermitteln.
Dabei schönes Wetter, bei McDonalds gabs es für mich ein Eis umsonst und auch besagte Kollegen haben die acht Stunden nicht genörgelt :)
Es gibt sie noch, die guten Seelen.
Kollege fragte mich vorhin, ob er nicht wachbleiben solle und ich dafür den Bereitschaftsdienst machen möchte, er häte heute tagsüber so lange geschlafen.
Huihui, schon 00:42 Uhr, nur noch eine knappe Stunde, dann gehts eine Etage höher ins Bereitschaftszimmer :)